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Warum jeder Feuerwehrmann
in den Himmel kommt


Petrus stand die Hand am Ohr
wieder an dem Himmelstor,
vielen war von dieser Welt
lang bei ihm Quartier bestellt.

Da rief der Cherubim:

"Hört Er! Ich befehle ihm, Leute von der
Feuerwehr lasst Er ohne weit'res her.
Lasst sie ein ins Himmelreich,
wie sie ausseh'n ist mir gleich,
denn die Kerls, ich seh's voraus,
löschen sonst die Hölle aus".

Ist Dir um die Hölle bang?
Guter Petrus: Gott sei Dank!
In den Himmel kommt seither
jeder von der Feuerwehr.


 

PC - Erweiterung


Wie erweitert ein Feuerwehrmann seinen PC? -
Er dehnt das Gehäuse mit dem Spreizer.

Wie erweitert ein Gruppenführer seinen PC? -
"Angriffstrupp, Spreizer und Schneidgerät vor !"

Wie erweitert ein Wehrführer seinen PC? -
Hält eine THL-Übung im heimischen Büro.

Wie erweitert ein Stadtbrandinspektor seinen PC? -
Er läßt Alarmstufe 5 auslösen.

Wie erweitert ein Kreisbrandmeister seinen PC? -
Gar nicht, er hat keinen.

Es sind nur Gerüchte, dass Feuerwehrmänner...
den Computer mit der Fangleine gegen Abstürze
sichern ! ...Windows immer mit der Brechstange öffnen ! ... ihre Festplatte löschen, wenn Feuer auf dem Monitor steht ! ... nach jedem Einsatz das Diskettenlaufwerk nachspannen und einölen !
...immer den gleichen Weg zurücksurfen, um den Ausgang zu finden ! ... Angst um Ihren PC haben, wenn sich der CPU-Puls auf über 130 Hz erhöht !

 


FwDV 0815



1.) Einsatzkleidung
1.1 Einsatzkleidung möglichst bequem sein.
1.2 Auf Vollständigkeit wird kein Wert gelegt.
1.3 Vielfalt ist gefragt; einheitliche Uniformen geben abschreckenden paramilitärischen Charakter
1.4 Aus letzterem Grund ist auch auf den Helm zu verzichten; schnelle Reaktion bietet ausreichend Schutz.
1.5 Handschuhe sind nicht zu empfehlen, sie erschweren nur die Bedienung der Geräte. (Plumpes Erscheinungsbild, Feuerwehrmann wirkt unbeholfen).
1.6 Stiefel mit durchtrittsicherer Sohle sind zu schwer leichtes Schuhwerk wird bevorzugt (erhöht die Wendigkeit).
1.7 Leichte, bequeme Kleidung erweckt bei den Zuschauern den Eindruck der Geselligkeit (lustiges Völkchen).


2.) Eintreffen am Einsatzort
2.1 Alles in größter Eile aus den Fahrzeugen springen, (das demonstriert Schnelligkeit) und vor zum Ort des Geschehens rennen. Rücksicht auf andere ist ein Zeichen von Schwäche
2.2 Beim Brand, die inzwischen gelegte Leitung mit C-Strahlrohr an sich reißen (nur wer sich durchsetzt kommt zu etwas).
2.3 Atemschutz ist lästig und zeitraubend, außerdem unnötig; gesundheitliche Schäden sind nicht zu befürchten, denn anschließendes Husten reinigt die Atemwege.

3.) Rücknahme ( Abbau ) der Gerätschaft
3.1 Strahlrohre sind dem erst Besten in die Hand zu drücken (jeder soll ein Gefühl für das Strahlrohr bekommen).
3.2 Nach Übergabe des Strahlrohres ist zum Ort des Geschehens zurückzukehren zwecks Schätzung des Schadens (jeder Kommentar ist wichtig)
3.3 Der Rückzug ist locker mit kleinen Scherzen und Sticheleien zu gestalten (Anpöbeln anderer Einsatzkräfte verschafft Eindruck und zeigt gerade das Durchsetzungsvermögen;
nur einer kann Chef sein.
3.4 Handanlegen bei der Rücknahme der Gerätschaft gilt als unchic.
3.5 Beim Rückzug ist sich Zeit zu lassen; jedoch nicht länger als 5 Stunden

4.) Reinigung der benutzten Geräte
4.1 Nach dem Eintreffen im Gerätehaus darf man sich ein Bier genehmigen.
4.2 Die Arbeit des Reinigens ist anderen zu überlassen.
4.3 Die Bestückung der Fahrzeuge ist ebenfalls Sache der anderen (laß die nur machen).
4.4 Die Zeit zu nutzen, um sich über andere lustig zu machen oder sich besser ins Licht zu rücken.
4.5 Verdrücken gilt als gute Methode; (die bringt einen nur nicht weiter).
4.6 Der Einsatz ist beendet, wenn man mit dem Gefühl wieder mal großartig gewesen zu sein, sich nach Hause begibt.

Die FwDV 08/15 tritt mit dem 31.Februar 2002 in Kraft


Der Feuerwehrmann


Die Feuerwehr kommt, wenn Sie die Feuerwehr brauchen! Um dem Feuerwehrmann eine gewisse Planung zu ermöglichen, sollten Sie Brände und schwere Unfälle nur nach vorheriger Terminabsprache durchführen.

Bitte vermeiden Sie, daß die Feuerwehr über Sirene an Ihren angemeldeten Brand erinnert wird. Feuerwehrleute, die durch diesen Krach aufgeschreckt werden, reagieren oft unpassend und machen zuviel kaputt.
Besser ist es, wenn Sie die Feuerwehrleute einfach von Zuhause abholen. Vermeiden Sie dazu Essens-, Pausen-, und Schlafenszeiten.

Bei Groß-Bränden sollten Sie auch einige Klein-Brände vorbereiten, damit auch weniger erfahrene Feuerwehrmänner auf ihre Kosten kommen. Bei Klein-Bränden verfahren Sie bitte umgekehrt.

Heizen Sie Ihr Feuer auf etwa 400/600 Grad. Weniger macht dem Feuerwehrmann keinen Spaß und bei zu hohen Temperaturen geht er zu leicht kaputt.

Ausgewachsene Feuerwehrmänner sind 3x täglich, mindestens jedoch nach jedem Genuß von Kaffee, Tee, Suppe oder Kakao kräftig von innen mit Alkohol zu reinigen. (Merke: Nicht am falschen Ende Sparen)
Dadurch behält er die für seine Rasse typischen glänzenden Augen, sein glattes Fell und seine innere Ruhe und Ausgeglichenheit.

Bei Mangelerscheinungen wie z.B. ruhige Händen, ist sofort ein erfahrener Gastronom zu Rate zu ziehen.

Sollten Sie einen schlafenden Feuerwehrmann finden, sollten Sie ihn nicht wecken, erschrecken oder gar einstecken. Treffen Sie vielmehr Sorge dafür, daß:

er in seinem erholsamen und wohlverdientem Schlaf nicht gestört wird.
er warm und weich zu liegen kommt (Lagertemperatur 18-22 Grad)
er nach dem aufwachen eine warme Mahlzeit vorfindet.
Streicheln Sie Ihren Feuerwehrmann niemals gegen den Strich.

Im Übrigen ist es ratsam:

Ihn nicht zu hetzen.
Ihn nicht zu reizen.
Ihn niemals nicht von der Seite oder sogar laut und barsch anzureden.
Ihm immer zu zeigen wie sympathisch er Ihnen ist.
...und natürlich ab und zu eine nicht zu kleine Aufmerksamkeit...
Ja, dann werden Sie lange und viel Freude an Ihrem Feuerwehrmann haben.

Verwenden Sie nur Original/Feuerwehrmänner: Best.Nr.:
0815-112 (Feuerwehrmann, Standard)
4711-112 (Feuerwehrmann, Modell Schön)
2001-112 (Feuerwehrmann High/Tech)
007-112 (Feuerwehrmann, mit der Lizenz zum Löschen)


Wenn Feuerwehr Fahrzeuge Windows wären


Ein führender Mitarbeiter einer großen Computerfirma traf auf der letzten ComDax die folgende Aussage:

" Wenn die Feuerwehr mit der Technologie so mitgehalten hätte wie die Computer-Industrie,
dann würden heute alle Löschfahrzeuge nicht teurer als 1000 Dollar sein
und mit einem Liter Sprit 100 Kilometer fahren."

Als Antwort darauf ließ der Feuerwehrverband eine Presseerklärung
mit folgendem Inhalt abgeben:

"Wenn die Feuerwehr eine Technologie wie Ihre Firma entwickelt hätte, würden wir heute
Feuerwehrfahrzeuge mit folgenden Eigenschaften fahren:

1. Die Fahrzeuge würden ohne erkennbaren Grund zweimal am Tag einen Unfall haben.

2 . Die Betriebs- und Serviceanleitung könnte man nur lesen wenn gerade mal kein Fehler vorliegt.

3. Gelegentlich würde ein Fahrzeug-Motor ohne erkennbaren Grund auf der Straße einfach ausgehen und man würde das einfach akzeptieren, neu starten und weiterfahren. Wenn das nicht funktioniert, müsste man gleichzeitig die Pumpenentlüftung aufdrehen, den Türgriff ziehen und die Funkantenne festhalten.

4. Man bräuchte jedes halbe Jahr eine stärkere Maschine, ohne daß das Fahrzeug schwerer geworden wäre oder danach schneller laufen würde.

5. 60% des Tanks wären mit Flüssigkeiten vollgepumpt, die man nicht gebrauchen kann. Bei Einsatz eines größeren Tanks verschlechtert sich der nutzbare Inhalt auf 30%.

6. Statt einer Drehleiter benötigte man zwei Drehleitern. Eine zum hochgehen und eine zum runtergehen.

7. Die Pumpen würden nur Wasser fördern, welches vom Hersteller autorisiert ist.

8. Die Fahrzeugbremsen würden zuerst fragen: "Sind Sie sicher, daß Sie bremsen wollen?"

9. Man könnte mit den Fahrzeugen aus nicht nachvollziehbaren Gründen- keine Brände in Gebäuden löschen, die vor dem 01.01.1912 gebaut wurden.

10. Immer dann wenn ein neues Fahrzeug vorgestellt wird, müßten alle Fahrer das Fahren neu erlernen, weil keiner der Bedienhebel genauso funktionieren würde, wie in den alten Fahrzeugen.

11. Sämtliche sonst üblichen Kontrolleuchten würden durch eine gemeinsame Leuchte mit der Bezeichnung "Allgemeine Schutzverletzung" ersetzt.

12. Die Fahrzeugpumpe würde zwar selbständig erkennen wie viele Strahlrohre angeschlossen sind, jedoch nur jedes zweite mit Wasser beliefern.

13. Auf das Fahrzeug würden grundsätzlich nur die Ausrüstungsgegenstände des unmittelbaren Vorgängers passen; nicht jedoch die von Fahrzeugen, die älter als zwei Jahre sind. Jeder auf dem Fahrzeug verlastete Schlauch müßte zuvor durch den Bordmanager installiert werden.

14. Die Signalleuchten gäbe es nur in den Farben pink oder türkis; wobei man vor jedem Fahrtantritt die Farbe neu auswählen müßte. 17 % der gelieferten Fahrzeuge können jedoch aus nicht nachvollziehbaren Gründen nur türkis und grau anzeigen.

15. Sobald ein Fenster am Fahrzeug aufgemacht wird, verliert der Rest des Fahrzeuges seine Farbe.

16. Man wäre sich nie richtig sicher, ob man mit dem Löschfahrzeug auch noch am nächsten Jahreswechsel fahren könnte.